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Zugspitze eine Reise zu Deutschlands höchstem Berg

Die Zugspitze ist der höchste Berg auf deutschem Boden und steht im Wettersteingebirge in den Ostalpen. Genau über den Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Die ersten Bergsteiger waren ein Vermessungsingenieur, sein Messgehilfe und ein Bergführer. Sie waren 1920 die Vorreiter für all die nachfolgenden Aktivisten, die aus unterschiedlichen Gründen in die Höhen der Zugspitze vordrangen. Später kamen die sogenannten Sommerfrischler dazu, die ihre Gesundheit in der Gebirgsluft stärken wollten. Nach und nach eroberten auch die Wintersportler und Kletterer die Zugspitze. Wer es bequem möchte, nimmt einfach die Zugspitzbahn, die im halbstündigen Takt den Berg hinauf und wieder herunter fährt.

Fakten zur Zugspitze

  • Höhe: 2962,06 m ü. NHN
  • Lage: Grenze Bayern, Deutschland/ Tirol, Österreich
  • Gebirge: Wettersteingebirge, Ostalpen
  • Erstbesteigung: 27. August 1820 durch Josef Naus, Johann Georg Tauschl, Messgehilfe Maier
  • Normalweg: Reintal-Route

Die Zugspitze erwandern

Frühling, Sommer und Herbst sind im Gebirge die schönsten Zeiten, zu wandern oder die Berge zu erklettern. Alle Naturfreunde, die sich nicht gleich verausgaben möchten, sei die Wanderung durch die Partnachklamm und das Reintal empfohlen. Es handelt sich zwar hierbei um die längste, aber auch um die einfachste Möglichkeit, auf Deutschlands höchsten Berg zu kommen. Von Garmisch-Partenkirchen aus kann gestartet werden. Die Wegstrecke beträgt 21 Kilometer über gut ausgeschilderte Wege. Wer gut im Wandern ist, kann auf diesen Wegen ohne zu klettern nach oben kommen.

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Verschiedene einfache bis mittelschwere und der Jubiläumsgrat als schwere Route für Geübte stehen zur Auswahl. Er ist wohl eine der spektakulärsten Möglichkeiten, auf den Gipfel zu kommen und wird nur für geübte Kletterer und Bergsteiger empfohlen. Stellenweise hat er etliche Kletterstellen III. Grades, einige davon sind ungesichert. Insgesamt hat diese Tour eine Dauer von ca. 9 Stunden plus 2 Stunden Abstieg von der Alpsitzbahn nach Hammersbach.

Die Zugspitze für Wintersportler

Für Wintersportler und Winterurlauber ist das Gletscher-Skigebiet Zugspitze ein Eldorado. Durch die Höhenlage ist die Zugspitze ein halbes Jahr lang mit Naturschnee belegt und hat 20 Kilometer perfekt präparierte Pisten parat. Diese werden in leichte bis mittelschwere Abfahrten für Familien oder Anfänger sowie in solche für geübte Skifahrer oder Snowboarder eingeteilt. Passt das Wetter, ist die Ski-Abfahrt Riffelriß einfach traumhaft schön. Doch nicht nur Skifahrer oder Snowboarder, sondern auch Rodler können auf der Zugspitze zum Ziel der Träume gelangen. Die Zugspitze erhielt übrigens als erstes deutsches Skigebiet das „Prädikat Geprüftes Skigebiet“, was einen besonderen Sicherheitsstandard definiert.

Ob Sommer- oder Winterurlauber, am Fuße der Zugspitze locken Unterkünfte in unterschiedlichen, mehr oder weniger bekannten Ortschaften. Ob auf deutschem Boden oder auf der österreichischen Seite, rund um die Zugspitze ist immer etwas los. Auch Urlauber, die nicht hoch hinaus wollen und sich in der schönen Natur im Sommer oder Winter in geringer Höhe erholen möchten, haben die Urlaubsgebiete in der Nähe der Zugspitze ganz viel zu bieten. Spaziergänge, Wanderungen, Radfahren oder im Winter Spaziergänge durch verschneite Landschaften, all das ist möglich.

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